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Die bedeutende Museen:
Gran Teatre del Liceu. 3 La Rambla, 65. Dieses fabelhafte Theater, Symbol des bürgerlichen Barcelonas des 19. Jahrhunderts, war ein Ort um zu sehen und gesehen zu werden. Das am 04. April 1847 eingeweihte Gebäude folgte der Struktur der italienischen Theater und konnte 4.000 Personen aufnehmen. Am 09. April 1861 zerstörte ein Brand den Saal und die Bühne. Der Wiederaufbau, in Rekordzeit vollendet, wurde von Josep Oriol Mestres durchgeführt. Allerdings fand das bedeutsamste Ereignis am 7. November 1893 statt, als, während des zweiten Aktes der Oper Wilhelm Tell von Rossini zwei Bomben auf das Parkett geworfen wurden, die 20 Tote und zahllose Verletzte verursachten. Das Attentat erschütterte Barcelona und über Jahre hinweg wurden die Parkettsitze der durch die Bomben Verstorbenen nicht wiederbesetzt. Am 31. Januar 1994 brannte das Gelände erneut; nach dem Wiederaufbau öffnete das Theater seine Türen dem Publikum im Jahr 1999.
Palau de la Música Catalana. 4 Sant Francesc de Paula, 2. Der Palau de la Música ist ein eindeutiges Beispiel der modernistischen Architektur. Das Projekt ist Frucht der Fantasie von Domènech i Montaner, der ein Auditorium entwarf, das mit natürlichem Licht, dank einer prächtigen, großzügig verzierten Glaskuppel, beleuchtet wird. Gegenwärtig werden Ausbauarbeiten vorgenommen, ein Projekt, das den Namen „Un palau per al segle XXI“ (ein Palast für das 21. Jahrhundert) erhalten hat.
Museu d’Art Contemporani de Barcelona (MACBA). 8 Plaça dels Àngels, 1. Das Gebäude, in dem das Museum für Moderne Kunst zu finden ist, wurde vom Architekten Richard Meier geplant, der es mit typischen Elementen der rationalistischen mediterranen Architektur entwarf, indem er Innenräume mit von außen kommendem Tageslicht kombinierte. Die Dauerausstellung, die mit Beständen der Generalitat de Catalunya, der Stadt Barcelona und der Fundació Museu d’Art Contemporani gestellt wurde, besteht momentan aus 1.630 Werken, hauptsächlich der katalanischen Kunst und verschiedenen ausländischen Tendenzen, die diese beeinflusst haben, gewidmet. Miquel Barceló, Jean Michel Basquiat, Miguel Ángel Campano und Antoni Tàpies sind nur einige der in der Sammlung des MACBA vertretenen Künstler.
Zudem werden zahlreiche Wanderausstellungen, Konferenzen und Aktivitäten, die sich auf die Verbreitung der avantgardistischen Kunst beziehen, organisiert.
Museu Nacional d’Art de Catalunya (MNAC). 9 Mirador del Palau, 6. Der Palau Nacional des Montjuïc, sitz des MNAC, bewahrt die beste Ausstellung, die von romanischen Fresken erhalten ist, auf, europaweit einzigartig, sowohl wegen der Anzahl als auch wegen der Qualität der ausgestellten Werke, unter denen sich Wandgemälde aus den Kirchen von Sant Climent de Taüll und Santa Maria de Taull abheben. Besondere Aufmerksamkeit verdient der Abschnitt gothischer Malerei, wo die Hauptgründer der katalanischen Schule des 14. und 15. Jahrhunderts abgebildet sind. In dem der Renaissance und dem Barock gewidmeten Teil finden sich Ölgemälde von Künstlern wie Berruguete, Ribalta, El Greco und Velázquez. Die Sammlung wird durch Skulpturen, Schmiedearbeit, Emaille und Holzschnitze ergänzt. Zudem bietet der Besuch des Museums die Möglichkeit, das schöne Panorama Barcelonas zu genießen.
Fundació Joan Miró. 18 Parc de Montjuïc, s/n. Das Gebäude, in dem sich die Fundació Joan Miró befindet, wurde nach eigener Initiative des Malers Josep Lluís Sert erbaut, und dient als lebendiges Zentrum, in welchem die Besucher, abgesehen von seinen eigenen Werken, die unterschiedlichen Tendenzen der modernen Kunst kennenlernen können. Unter den Sammlungen hebt sich die Ausstellung von Miró, bestehend aus 10.000 Werken, ab: 217 Gemälde, 156 Skulpturen, neun Textil-Kollagen, vier Keramiken, seine fast kompletten graphischen Werke und ungefähr 7.000 Zeichnungen, Skizzen und Anmerkungen. Außerdem werden Gemälde und Skulpturen anderer Künstler ausgestellt, unter Anderem der Quecksilberbrunnen, entworfen von Alexander Calder. Zudem organisiert die Siftung Wanderausstellungen, regelmäßige Konzerte und Seminare.
Museu Picasso. 19 Montcada, 15-19. Dieses im Jahr 2000 ausgebaute und in fünf angrenzenden mittelalterlichen Palästen angesiedelte Museum öffnete seine Pforten 1963 mit von Jaume Sabartés, einem Freund Picassos, gestifteten Werken. Die Bestände sind in verschiedene Abschnitte gegliedert: Malerei, Zeichnungen, Holzschnitte und Kupferstiche sowie Keramiken. Doch das Wichtigste dieser Sammlung sind die Jugendwerke Picassos, wie die Erstkommunion (1896) oder Ciencia y caridad (Wissenschaft und Barmherzigkeit, 1897). Der wichtigste Raum ist der, in dem sich die prächtigen Gemälde aus dem Jahr 1957 befinden, die seine Darstellung des Ölgemäldes Las Meninas beinhaltet, inspiriert in dem bekannten Gemälde von Velázquez.
Museu d’ Història de Catalunya. 41 Plaça Pau Vila, 3. Die Dauerausstellung dieses Museums bietet eine interaktive Reise durch die Geschichte Kataloniens, von der Prähistorie bis zur Gegenwart. Objekte, Dokumente, historische und audiovisuelle Nachbildungen helfen beim Verständnis der verschiedenen Etappen der katalanischen Geschichte.
Museu d’ Història de la Ciutat de Barcelona. 42 Plaça del Rei, s/n. Das Stadtmuseum befindet sich in einem prächtigen gotischen Gebäude, das 1931 Stein für Stein an seinen aktuellen Standort versetzt wurde. Während der Ausgrabarbeiten des neuen Grundstücks fanden sich wichtige archäologische Reste der alten romanischen Stadt, die im Untergeschoss des Gebäudes besichtigt werden können. Zudem wird in den oberen Räumen die Geschichte Barcelonas bis zum 15. Jahrhundert beschrieben und erläutert. Der Eintritt beinhaltet den Besuch im Kloster von Pedralbes.
Museu Marítim. 49 Avinguda de les Drassanes, s/n. Die königlichen Werften, errichtet im 14. Jahrhundert, bestehen aus acht geräumigen Hallen, in denen die gewaltigen Galeeren gebaut wurden, die durch die Meere glitten. Gegenwärtig beherbergt dieses gotische Gebäude die Sammlungen des Schifffahrtsmuseums. Schifffahrtsinstrumente, Landkarten, Seekarten, Gemälde und verschiedene Schiffsmodelle dokumentieren die Entwicklung der katalanischen Schifffahrt im Laufe der Geschichte.
Centre de Cultura Contemporània de Barcelona (CCCB). 53 Montalegre, 5. Das CCCB, gelegen im ehemaligen Haus der Wohltat, ist eine der großen kulturellen Infrastrukturen der neunziger Jahre, mit einem bestimmten Ziel: alle Aktivitäten beziehen sich auf die Stadt. Das städtische Phänomen ist Mittelpunkt von Ausstellungen, Kursen, Konferenzen, Festivals, Konzerten,…
Andere wichtige Museen:
Pavelló Mies Van Der Rohe. 5 Av. del Marquès de Comillas, s/n. Der Pavillon Mies van der Rohe, gelegen im Park Montjuïc, ist ein emblematisches Werk der Architektur Ludwig Mies van der Rohes und ein Schlüsselobjekt der Architektur des 20. Jahrhunderts.
Die innovative architektonische Struktur repräsentierte einen radikalen Wandel in der Anordnung des Raumes und hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der modernen Architektur der Stadt.
Museu Barbier-Mueller d’Art Precolombí. 10 Montcada, 14. Gelegen in einem prächtigen mittelalterlichen Palast, bietet das Museum eine wertvolle Sammlung prekolumbianischer Kunst, mit einzigartigen Werken, die hauptsächlich von den verschiedenen eingeborenen Kulturen vor der Entdeckung Amerikas stammen. Skulpturen, Keramik, Schmiedearbeiten und Objekte der jeweiligen Rituale, die den Besuchern einen Einblick in die Weltanschauung der Maya, Azteken, Olmeken und anderen, weniger bekannten, aber ebenso faszinierenden Zivilisationen bieten.
Fundació Cuixart. 11 Placeta Montcada, 7. Auf dem einladenden Raum des Ateliers Cuixart BCN, Sitz der Fundació Cuixart in Barcelona und nahe der Kirche Santa María del Mar gelegen, können Sie eine anthologische Reise durch den kreativen Werdegang dieses angesehenen Künstlers unternehmen.
Museu de la Catedral. 12 Pla de la Seu, s/n. Die gothische Kathedrale in Barcelona, 1298 erbaut während der Herrschaft von Jaime II, bewahrt dieses kleine Museum, in dem wahrhaftige Meisterwerke zu finden sind, unter Anderem die Pietà von Bartolomé Bermejo. Im Kapitelsaal des 17. Jahrhunderts befinden sich Gemälde, Wandteppiche, liturgische Gegenstände und das Messbuch der Heiligen Eulàlia, mit wertvollen Miniaturen angefertigt.
Fundació Fran Daurel. 13 Col.lecció d’ Art Contemporani. Av. del Marquès de Comillas, 13. Die private, hauptsächlich auf katalanische Kunst beschränkte Sammlung von Fran Daurel beinhaltet Werke von Künstlern wie Dalí, Guinovart, Perejaume, Ràfols-Casamada, Cuixart, Tàpies, Barceló, Plensa, Millares, Picasso…
Museu Diocesà de Barcelona (Pia Almoina). 14 Avinguda de la Catedral, 4. Das Diozösemuseum enthält eine interessante Sammlung von Gemälden, Skulpturen, Schmiedearbeiten und religiösen Objekten. Das wichtigste Stück ist ein Wandgemälde aus Polinyà aus dem 12. Jahrhunert, der Holzschnitt der heiligen Maria von Toudell, ein romanisches Silberkreuz aus Riells del Frai und der Altaraufsatz des heiligen Johannes dem Täufer.
Museu Frederic Marès. 17 Plaça Sant Iu, 5-6. Dieses vom Bildhauer Frederic Marès 1948 eingeweihte Museum befindet sich im Palau Reial Major und zählt mit einer beeindruckenden Sammlung romanischer und gothischer religiöser Kunst. Die Ausstellung besteht aus zwei unterschiedlichen Abschnitten: dem der Skulptur, bestehend aus chronologisch angeordneten Werken von der präromanischen Zeit bis zum 19. Jahrhundert, und dem als Museo Sentimental bekannten Teil, der eine einzigartige Zusammenstellung von Handwerksarbeiten bietet, unter denen Fächer, Sonnenschirme, Uhren, Marionetten, Spielzeuge und viele andere Objekte hervorstechen.
Museu Tèxtil i d’ Indumentària. 23 Montcada, 12. Dieses Museum befindet sich in einem prächtigen Palast des 13. Jahrhunderts und beherbergt eine wertvolle Ausstellung von kunstvollen Textilien und Kleidung seit dem 4. Jahrhundert.
Museu del Calçat. 24 Plaça de Sant Felip Neri, 5. Schusterwerkzeug, authentische Beispiele von Schuhwerk des 2. bis 17. Jahrhunderts und Schuhe von bekannten Persönlichkeiten sind einige der Objekte, die in diesem sehenswerten Museum ausgestellt sind.
Museu de Carrosses Fúnebres. 25 Sancho d’ Àvila, 2. Das Bestattungsinstitut Serveis Funeraris de Barcelona bewahrt und stellt im Erdgeschoss des Hauptgebäudes die besten Sammlungen von Leichenwagen aus aller Welt aus. Der Besuch des Museums bietet einen Einblick in die Bestattungsbräuche im Barcelona des letzten Drittels des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Museu de Cera. 27 Passatge de la Banca, 7. Es handelt sich hierbei um ein monumentales Gebäude, in dem mehr als 300 Wachsfiguren bekannter Personen ausgestellt sind, sowohl reale als auch fiktive Persönlichkeiten, und dabei das jeweilige Ambiente der Figuren nachgestellt wird.
Garten – Institut Botànic de Barcelona. 28 Doctor Font i Quer, 1. In der Nähe des Palau Nacional gelegen, enthält der Botanische Garten mehr als 2.000 unterschiedliche Pflanzen. Lohnenswert ist ein Spaziergang durch Büsche und Bäume, die je nach geographischer Herkunft angeordnet sind.
Museu de Geologia. 31 Parc de la Ciutadella, s/n. Dieses Museum liegt in einer der wichtigsten kulturellen Gebiete der Stadt und bietet eine Sammlung von Mineralien, Fossilen und Gesteinen in drei Abschnitten. Die Mineralogie-Ausstellung wird durch thematische Darstellungen ergänzt, die Eigenschaften und Nutzung der Mineralien erläutern. Verpassen Sie nicht den Paläontologie-Abschnitt, in dem tierische und pflanzliche Fossilien ausgestellt sind.
Museu de Zoologia. 32 Parc de la Ciutadella, s/n. Der Castell dels Tres Dragons (Drei-Drachen-Burg) beherbergt seit 1924 eine bemerkenswerte Darstellung der diversen Formen, die zur Tierwelt gehören. Das Erdgeschoss, dominiert von einem Wal-Skelett, ist Wanderausstellungen gewidmet, während in der ersten Etage die Dauerbestände des Museum ausgestellt sind, mit Säugetieren, Vögeln, Coleoptern, Lepidopteren, etc.
Museu Olímpic i dels Esports. 36 Pg. Olímpic – Av. de l’ Estadi s/n. Barcelona als Erbe des olympischen Geistes spiegelt den gesamten Nachdruck in der Schaffung eines neuen Museums wider: Das Olympia- und Sportmuseum. Die Stadt Barcelona wird somit zur ersten europäischen Metropole mit einem Olympia- und Sportmuseum. Das Museum bietet eine abgerundete Sicht (historisch, spielerisch, ethisch und erzieherisch) der verschiedenen Disziplinen und Modalitäten, unter herausragender Benutzung neuer Medien mit interaktiven Darstellungen und multimedialen Installationen.
Museu d’ Arqueologia de Catalunya (MAC). 38 Passeig de Santa Madrona, 39-41. Der Palau d’ Arts Gràfiques (Palast der Graphischen Künste) beherbergt das wichtigste archeologische Froschungszentrum Kataloniens und zählt mit zahllosen Objekten, die Zeitzeugen des prächtigen kulturellen Erbes Kataloniens und der Balearen, vom Paläolithikum bis zur Westgoten-Herrschaft, darstellen.
Museu Etnològic. 40 Passeig de Santa Madrona, s/n (Parc de Montjuïc). Der Großteil der Ausstellungen dieses Museums sind Wanderausstellungen und zeigen Objekte von Kulturen aus aller Welt. Aus Nordafrika stechen die marokkanischen und äthiopischen Sammlungen hervor. Der Asien gewidmete Abschnitt stellt eine fesselnde Sammlung japanischer Kunst aus, die es ermöglicht, dem Leben und den Gewohnheiten dieses uralten Volkes nahe zu kommen. Ebenfalls interessant sind die religiösen Skulpturen Indiens und Nepals, sowie die Teppiche und Juwelen Afghanistans.
Espai Santa Caterina. 46 Carretera de l’ Església, 104 Vil.la Joana, Vallvidrera. Vil.la Joana ist der Name eines landwirtschaftlichen Gehöfts des 19. Jahrhunderts, in dem der Dichter Jacint Verdaguer seine letzten Tage verbrachte. Das Museum ist der Erinnerung an einen der grundlegendsten Autoren der katalanischen Renaissance gewidmet und stellt einen literarischen Raum mithilfe des literarischen und privaten Werdegangs des Dichters her.
Refugi 307. 47 Nou de la Rambla, 169. Der Luftschutzbunker des Poble Sec in Barcelona ist eines der wichtigsten und emblematischsten Orte der Stadt während des spanischen Bürgerkriegs. Aufgrund des symbolischen Potentials seiner Überreste, seiner historischen Relevanz und den auf den Alltag bezogenen Ereignissen in der Nachhut, ist der Luftschutzbunker des Poble Sec ein einzigartiger Zeuge der passiven Verteidigung der Bevölkerung gegen italienische und frankistische Luftangriffe.
Museu Militar de Montjuïc. 48 Castell de Montjuïc - Crta. De Montjuïc, 66. Antike Waffen- und Uniformausstellungen unterschiedlicher Epochen und Länder bilden den Bestand dieses Museums, das sich in einem majestätischen Schloss des 18. Jahrhunderts befindet.
Museu de la Música. 50 Avinguda Diagonal, 373. Der Palau Baró de Quadras beherbergt eine prächtige Sammlung von Musikinstrumenten. Der Weg durch die Räume beitet eine repräsentative Ausstellung von Instrumenten aus aller Welt. Besonders wertvoll sind die Clavichorde, Klaviere und Clavicembalos des 17. Jahrhunderts und die Orgeln des 16. Jahrhunderts. Verpassen Sie nicht die Gitarrensammlung, die als eine der weltweit Besten bekannt ist.
CaixaForum. 52 Av del Marqués de Comillas, 6-8. CaixaForum ist ein soziales und kulturelles Zentrum der Stiftung “La Caixa” in Barcelona. Dieses Zentrum bietet für jedes Publikum das passende Programm: antike, moderne und zeitgenössische Kunstausstellungen, Konzerte, Kinovorstellungen, Diskussionsrunden und Konferenzen,… Das Gebäude ist ein Juwel des industriellen Modernismus Barcelonas, entworfen von Josep Puig i Cadafalch, und eines der Gebäude, die Sie gesehen haben müssen.
Edifici Forum. 54 Pl de Llevant, Av. Diagonal esquina Rambla Prim. Das Fòrum Gebäude ist das Wahrzeichen der Erneuerung des östlichen Gebiets der Stadt. Das von den schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron entworfene Gebäude wurde 2004 während des Weltkulturforums eingeweiht.
Centre d’ Art Santa Mònica. 58 La Rambla, 7. Das CASM ist ein Zentrum, das circa zwanzig Ausstellungen, in der Regel Neuere, von nationalen und internationalen Künstlern im Jahr organisiert. Das Zentrum befindet sich im ehemaligen Kloster von Santa Mónica (18. Jhd) und wurde von den Architekten Helio Piñón und Vicenç Vilaplana umgestaltet. Das CASM verfolgt das Ziel des Studiums, der Interpretation, Produktion und Vorführung moderner Kunst mit besonderem Blick für die neue Produktion katalanischer Kunst und ihrer Eingliederung in den internationalen Kontext.
Palau de la Virreina. 60 La Rambla, 99. Im 18. Jahrhundert beauftragte Manuel Amat, ehemaliger Vizekönig Perus, den Architekten Josep Ribes mit dem Bau dieses prächtigen barocken Palasts. Vom Design der Fassade fällt vor Allem die elegante Brüstung auf, die von Vasen gekrönt scheint. Gegenwärtig beherbergt der Palast den Sitz des Kulturinstituts Barcelonas (ICUB) und in seinen geräumigen Sälen werden diverse Wanderausstellungen gezeigt.
La Capella. 61 Hospital, 56. La Capella, ein Gebäude des 15. Jahrhunderts, das zum Komplex des ehemaligen Krankenhauses Hospital de la Santa Creu gehört, ist heutzutage ein Ort, den das Kulturinstitut Barcelonas jungen Künstlern für ihre entstehenden Werke widmet.
Espai Volart. Fundació Vila Casas. 62 Ausias Marc, 22. Gelegen in einem wundervollen modernistischen Gebäude der Anfänge des 20. Jahrhunderts, präsentiert das Espai VolART Wanderausstellungen von Künstlern, die Bestandteil der Sammlung der Fundació Vila Casas sind. Außerdem besitzt das Espai VolART eine Bibliothek, die das bibliographische Vermächtnis von Joan Brossa und den dokumentarischen Bestand der Stiftung bewahrt.
Museu de l’ Eròtica. 64 La Rambla, 96 bis. Das Erotikmuseum entsteht im Zentrum Barcelonas mit der eindeutigen Absicht, der Stadt ein didaktisches, interessantes und spielerisches Informationszentrum rund um ein monographisches Thema zu bieten, einem Klassiker der Kultur und Geschichte der Menschheit: die Erotik. Es handelt sich um das erste Museum erotischer Kunst und Kultur, in dem die Besucher die Entwicklung der Erotik anhand verschiedener künstlerischer und kultureller Facetten des menschlichen Wesens (Anthropologie, Archäologie, Literatur, plastische Künste, Historiographie, Antiquitäten) betrachten können. Die Bestände des Museums zählen mit 800 Gegenständen hohen historischen Werts und fassen dabei verschiedene Kulturen in ihrem erotischen Ausdruck, sowohl rituell / religiösen als auch spielerischen, zusammen. Das Museum bietet außerdem eine Ausstellung zur modernen erotischen Kunst mit international renommiertn Künstlern.
Museu del Rei de la Màgia. 65 Oli, 6. Dauerausstellungsraum, der im Jahr 2002 von Josep Mª Martínez und Rosa Mª Llop, Besitzern des emblematischen Etablissements El Rey de la Magia, geschaffen wurde, um das Kulturerbe dieses hundertjährigen Geschäfts zu bewahren. Es werden Aktivitäten zur Verbreitung und Lehre angeboten anhand des breiten Möglichkeitenspektrums der Magie als Ausdrucksmittel.
Museu de la Xocolata. 67 Comerç, 36 (esquina pl. Pons i Clerch). Das Schokoladenmuseum ist ein dynamisches Gelände, das vom Konditorei-Provinzgremium Barcelonas angetrieben wird. Das Museum bietet einen Einblick in die Ursprünge der Schokolade, der Ankunft in Europa und der Verbreitung des Produkts zwischen Mythos und Realität, zwischen medizinischen und aphrodisierenden Eigenschaften und ihrem Nährwert. Das Schokoladenmuseum befindet sich in einem historischen Gebäude, das eine enge Bindung zur Schokolade besitzt. Das ehemalige Kloster von Sant Agustí (14.-15. Jahrhundert) wurde 1750 von der borbonischen Armee besetzt, die es als Kaserne benutzte. Nach Anweisungen stand Schokolade auf der Speisekarte der Militärakademien des 18. Jahrhunderts und wurde zudem in den Kasernen verzehrt, als die Truppen sich in Garnison befanden.