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Modernistische Route von Barcelona: Eixample und Ciutat Vella
Eixample und Ciutat Vella
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Hotels im Barcelona in der Jugendstil Route

Unsere Hotels im Gebiet:
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Modernistische Route von Barcelona - Eixample und Ciutat Vella

Die bedeutende Gebäude: 

Sagrada Família (1882)  24  Architekt: Antoni Gaudí, und Anhänger.
253, Marina Straβe.
Im Jahre 1882 wurde der Grundstein dieser kolossalen Kirche gelegt, die sich heutzutage noch im Bau befindet. Obwohl anfänglich der Architekt Francesc de Paula Villar mit dem Bau beauftragt war, wurde bereits ein Jahr später der junge Gaudí zur Fortführung der Arbeiten bestimmt, denen er sich bis zu seinem Tod im Jahre 1926 widmete. Gaudí stellte die Krypta und die Seitenfassade des Geburt fertig, die zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt wurde. Die erhaltenen Zeichnungen und Modelle ermöglichten es das Werk fortzusetzen. Von den Innenbereichen der Kirche kann man entweder zu Fuβ oder mit einem Aufzug die Türme hinaufsteigen  und von dort aus die hervorragende Aussicht auf Barcelona genieβen.

Casa Milà (1910)  18  Architekt: Antoni Gaudí.
92, Passeig de Gràcia.
Dieses Haus geht weit über eine gewöhnliche Architektur hinaus: es handelt sich vielmehr um eine Skulptur. Es ist aufgrund seiner Fassade als La Pedrera (Steinbruch) bekannt, da sie an eine Steilküste erinnert. Das Gebäude wurde zwischen den Jahren 1905 und 1912 von Gaudí als einzigartiges Kunstwerk entworfen, das den gewöhnlichen Architekturrahmen bei weitem überschreitet und Einflüsse anderer Disziplinen mit aufnimmt, wie z.B. die Bildhauerkunst. Der Besuch umfasst einen Gang durch den Espai Gaudí, der aus zwei Teilen besteht: eine ständige Ausstellung, die dem Werk des Architekten gewidmet ist und ein Besuch auf der Dachterrasse, wo die architektonisch-plastischen Elemente bewundert werden können, aus denen sich diese zusammensetzt. Auβerdem kann im fünften Stock eine historische Wohnung besichtigt werden, die mit Möbeln und Haushaltsgeräten im Jugendstil dekoriert ist. Josep Jujol schuf die Metallbalkons. Derzeitig ist das Haus Sitz der Stiftung Fundació Caixa Catalunya. Zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt wurde. [ + info ]

Palau de la Música Catalana (1908)  28  Architekt: Lluís Domènech i Montaner.
2, Sant Francesc de Paula Straβe.
Der Palau ist ein künstlerisches Wunderwerk, das der Musik gewidmet ist und ein klares Beispiel der Jugendstil-Architektur darstellt. Zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt wurde. Die architektonische Schönheit des Palau de la Música Catalana begeistert sowohl von auβen, als auch durch seine Innenbereiche. Die Fassade, die von Büsten bekannter Komponisten beherrscht wird und zwischen den Traditionshäusern des Altstadtviertels Barcelonas platziert ist, hebt sich von diesen dank ihrer Kombination aus Sicht-Ziegeln, Steinen, Glaskeramik, Eisen und Glas hervor, was von dem modernistischen Architekten auch so geplant war. Das Ergebnis ist dieses einmalige Monument, das uns wahrhaftig zum Staunen bringt. Einmal im Inneren lässt sich in der Eingangshalle der zweibogige Portikus hervorheben und ganz in seiner Nähe die einstige Kasse, die mit Blumenmotiven in sanften Farben dekoriert ist. Der gesamte Eingangsbereich und die Marmortreppe sind eine Opfergabe an das Denken und den Verstand, die Decke aus glasiertem Keramikgesims mit geometrischen Zeichnungen bildet einen Sternenhimmel. Das gesamte Gebäude enthält musikalische Referenzen, wie z.B. die groβe Skulpturengruppe  La Cançó Popular Catalana (das katalanische Volkslied) ein Werk des Miquel Blay. Derzeitig werden exemplarische Erweiterungsarbeiten von dem Architekten Òscar Tusquets durchgeführt. [ + info ]

Casa Batlló (1906)  12  Architekt: Antoni Gaudí.
43, Passeig de Gràcia.
Die Fantasie und künstlerische Freiheit von Gaudí und die abstrakten, gestischen Beiträge des Architekten Josep Jujol vollendeten ein geniales Bauwerk. Das in der so genannten Manzana de la Discordia liegende Casa Batlló ist ein klares Beispiel der erstaunlichen schöpferischen Begabung Gaudís. Die Fassade ist mit Glas- und Keramikfragmenten in verschiedenen Farben bestückt und es verfügt über wunderschöne wellenförmige Balkons auf denen zarte Säulen mit Blumenmustern zu bewundern sind. Eines seiner Hauptattraktionen ist das Dach des Gebäudes in Drachenform. Zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt wurde.

Palau Güell (1890)  29  Architekt: Antoni Gaudí.
3, Nou de la Rambla Straβe.
Dieser modernistische Palast, mit dessen Bau Gaudí durch den Mäzen Eusebi Güell beauftragt wurde, bescherte dem genialen Architekten weltweiten Ruhm und Anerkennung. Die Räumlichkeiten werden um einen zentralen Raum herum angeordnet, der dem Gelände die Sensation von Durchsichtigkeit vermittelt. Hervorheben lassen sich vor allem der architektonische und dekorative Reichtum der hinteren Fassade, das Untergeschoss und die Dachterrasse, auf der 20 wunderschön dekorierte Schornsteine die Laterne begleiten, die den Salon der Edeletage beleuchten. Die schlichte Fassade sagt die überquellende Kreativität und Originalität nicht voraus, mit der Gaudí die Wohnung seiner Mäzene versah. Zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt wurde.

Casa Terrades, oder Casa de les Punxes (1905)  20  Architekt: Josep Puig i Cadafalch.
416, Avinguda Diagonal.
Ein groβartiges Gebäude, das an die mittelalterlichen Märchenschlösser erinnert. Es handelt sich nicht nur wegen seines Volumens um den spektakulärsten Komplex, sondern auch, weil es das einzige Gebäude mit einer Fassade ist, die in alle vier Himmelsrichtungen ausgerichtet ist.

Andere wichtige Gebäude:

Casa Golferichs (1901)  Architekt: Joan Rubió.
491, Gran Via de les Corts Catalanes.
Eines der so typischen und zahlreich vorhandenen Einfamilienhäuser des Eixample, das unter Anwendung von Ziegeln und Steinen in einem persönlichen Stil erbaut wurde.

Casa Sayrach (1918)  8  Architekt: Manuel Sayrach.
423, Avinguda Diagonal.
Dieses wird als das einzige im modernistischen Stil erbaute Haus dieses Architekten betrachtet, und auβerdem stellt es eines der wenigen Werke desselben dar. Die Pförtnerloge ist einmalig.

Editorial Montaner i Simón (1880)  9  Architekt: Lluís Domènech i Montaner.
255, Aragó Sraβe.
Ein industrielles Gebäude, das als Vorreiter des Art Nouveau betrachtet wird. Die Gitterstäbe des Geschosses stellen das erste Anzeichen dafür dar. Derzeitig beherbergt es die Stiftung Fundació Antoni Tàpies.

Casa Amatller (1900)  11  Architekt: Josep Puig i Cadafalch.
41, Passeig de Gràcia.
Bei der ungewöhnlichen, stufenförmigen Fassade dieses Gebäudes ist genau wie bei der Pförtnerloge und dem Hauptstockwerk der ursprüngliche Reichtum erhalten geblieben und all diese Elemente erinnern an das Ambiente einer anderen Epoche. Ein Besuch der Pförtnerloge und der Hauptetage, deren Dekoration vollständig beibehalten werden konnte, sind Pflichtsache. Derzeitig ist in diesem Haus das Institut Amatller d'Art Hispànic untergebracht.

Casa Fuster (1911)  13  Architekt: Lluís Domènech i Montaner.
132, Passeig de Gràcia.
Eine elegante Bekrönung des Passeig de Gràcia und erstaunlich aufgrund der Lösungen, die das Haus an der hinteren Fassade bietet.

Casa Lleó Morera (1905)  14  Architekt: Lluís Domènech i Montaner.
35, Passeig de Gràcia.
Ein spektakuläres Wohnungsgebäude, das eines der prächtigsten und am besten erhaltenen Beispiele des Modernismus darstellt. Die Pförtnerloge und die Dekoration der Hauptetage sind ganz einzigartig. Das Gebäude ist Sitz des Patronat de Turisme de Barcelona (Tourismusverband von Barcelona).

Casa Comalat (1911)  15  Architekt: Salvador Valeri.
442, Avinguda Diagonal.
Während an der Hauptfassade lediglich dessen Bekrönung auffällt, hält die hinter Còrsega Straβe gelegene Fassade eine erfreuliche Überraschung bereit.

Casa vídua Marfà (1905)  16  Architekt: Manel Comas.
66, Passeig de Gràcia.
Ein elegantes und ausgeglichenes Projekt, das sich in der neogotischen Anschauung inspiriert. Ein Kutscheneingang ohne Gleichen.

Casa Calvet (1899)  17  Architekt: Antoni Gaudí.
48, Casp Straβe.
Es handelt sich um das erste Gebäude, das von Gaudí im Eixample erbaut wurde. Hervorheben lassen sich dort die herrliche Eingangshalle und das Erdgeschoss, das von Gaudí entworfene Textilbüro ist heute ein Restaurant.

Casa Llopis Bofill (1902)  19  Architekt: Antoni Maria Gallissà.
339, València Straβe.
Ein ungewöhnliches Werk, das im neoarabischen Stil inspiriert ist. Sgraffito des Architekten Jujol und eine sehr interessante  Eingangshalle.

Casa Macaya (1901)  21  Architekt: Josep Puig i Cadafalch.
108, Passeig de Sant Joan.
Ein wunderschöner im neogotischen Stil inspirierter Palais, der von Josep Puig i Cadafalch erbaut wurde, einem der Meister des katalanischen Art Nouveau. Heute beherbergt das Haus den Sitz des Kulturzentrums der Caixa de Pensions. Von der Groβartigkeit dieses Einfamilienhauses sind nur die Fassade und ein Groβteil der Eingangshalle erhalten geblieben.

Casa Thomas (1898)  22  Architekt: Lluís Domènech i Montaner.
291, Mallorca Straβe.
Lluís Domènech i Montaner entwarf die beiden unteren Stockwerke dieses Gebäudes, das als prächtige Wohnung und Werkstatt einer Familie diente. Später wurden drei Stockwerke in einer beispiellosen Erweiterung im Jahre 1912 hinzugebaut, ein Werk des Architekten  Francesc Guàrdia. Bei der Dekoration der Fassade erinnern die Reliefarbeiten aus Keramik und die mit Sonnenblumen geschmückten Balkons an die herrlichen venezianischen Paläste.

Palau del Baró de Quadras (1906)  23  Architekt: Josep Puig i Cadafalch.
373, Avinguda Diagonal.
Im blumig neogotischen Stil, der bei der durchlaufenden Tribüne von dem Bildhauer Arnau eingesetzt wurde. Weder die Innenbereiche, noch die hintere Fassade dürfen bei einem Besuch ausgelassen werden.

Casa Martí (1896)  26  Architekt: Josep Puig i Cadafalch.
3bis, Montsió Straβe.
Sein erstes Werk im neogotischen Stil wurde mit einem gewissen Touch mittelalterlicher Burg im Jahre 1896 erbaut. Die Fassade ist im europäisch gotischem Stil inspiriert und mit ornamentalen Elementen beschmückt, die ganz typisch für den Modernismus in Katalonien sind. Wir sehen wunderschöne bunte Glasfenster, eine peinlich genaue Schmiedeeisenarbeit sowie die Skulpturen des Eusebi Arnau in Form von Kapitellen mit narrativen Darstellungen und sogar der Figur des Sant Jordi in einer Ecke. Picasso war ein Stammgast in dem Brauhaus Els Quatre Gats, das sich im Erdgeschoss befindet, mit Artisten wie Russiñol, Ramon Casas, Isidre Nonell, Opisso, Enric Granados, Albéniz, ...

Castell dels Tres Dracs: Burg der drei Drachen (1888)  27  Architekt: Lluís Domènech i Montaner.
Parc de la Ciutadella.
Ursprünglich war es ein Café-Restaurant im Barcelonas 1888 Weltausstellung. Bezeichnend sind die Verwendung von Ziegelsteinen an der Fassade und seine anregenden Innenräume. Jetz ist der Museum für Zoologie.