


Barcelona vereint Architektur und Design, die dort zusammen mit der Kreativität, der Kunst und der Innovation auf internationaler Ebene eine eigene Identität bilden. In den letzten 25 Jahren ist die Stadt zum Operationszentrum für Architekten, Designern und kreativen Künstlern der gesamten Welt geworden, die zusätzlich zum künstlerischen Erbe und dem universellen Kulturerbe von Künstlern wie Gaudí, Miró, Picasso oder Tàpies aus Barcelona eine der bedeutendsten Designstädte gemacht haben.
Aus diesem Grunde möchten wir Ihnen vom Hotel Soho Barcelona, das von dem Konsortium Barcelona Centro de Diseño (BCD) als lebendiges Beispiel für Design in Barcelona angesehen wird, eine Liste mit avantgardistischen Gebäuden Barcelonas vorschlagen:
CCCB – Zeitgenössisches Kulturzentrum Barcelonas.
Montalegre, 5.
Ehemaliges Kloster und Waisenhaus „Casa Provincial de la Caritat” (Wohltätigkeitseinrichtung), die im Jahre 1802 gegründet wurde und als solche bis ins Jahr 1957 tätig war. Das derzeitige Gebäude basiert auf einer Anpassung der Originalstruktur, die den groβen und zentralen Innenhof umgibt und als „Pati de les Dones“ (Innenhof der Frauen) bekannt is. Das Gebäude ist mit drei Flügeln bestehend aus fünf Stockwerken in U-Form angelegt. Das neue Gebäude kann auf insgesamt 15.000m2 zählen. Die derzeitigen Einrichtungen verfügen ebenfalls über drei Hörsäle, einem Auditorium und Allzweckräume wie die Empfangshalle, der Pati de les Dones oder dem Sala Mirador (Innenhof der Frauen oder Aussichtssaal). Das architektonische Projekt ist ein Werk der Architekten Helio Piñón und Albert Viaplana, die im Jahre 1993 die Preise „FAD de Arquitectura” und „Ciudad de Barcelona de Arquitectura” gewannen.
MACBA – Zeitgenössisches Kunstmuseum von Barcelona.
Plaza dels Àngels, 1.
Dieses wurde von dem Architekten Richard Meier entworfen und als ein längliches Gebäude in einem Grundriss mit Abmessungen 120 x 35m gestaltet, in dem eine runde Basis eingefügt ist, die vertikal die vier Etagen durchläuft und von der aus die verschiedenen Ausstellungszonen verlaufen. Das architektonische Werk Richard Meiers basiert auf einem klaren Rationalismus, bei dem die Meister dieser modernen Bewegung, vor allem Le Corbusier, ihren Einfluss ausübten. Das Gebäude kombiniert gerade Linien mit Kurven, um einen ständigen Dialog zwischen den Innenräumen und dem Auβenlicht herzustellen, das durch Galerien und groβe Lichtfenster in das Gebäude eindringt.
Der Markt Santa Caterina.
Av. Francesc Cambó, 16.
Ein ehemaliger Marktplatz aus dem 19. Jh., der von den Architekten Enric Miralles und Benedetta Tagliabue umgestaltet wurde. Dieses Werk macht auf eindeutige Weise die bestehende Beziehung zwischen Altertum und Moderne klar sowie den Nutzen von Gebäuden mit einem gewagten Design. Das spektakuläre Dach zeigt uns ein Mosaikwerk aus lebendigen Keramikfarben und einer wellenförmigen Struktur mit Säulen in Form von Zweigen.
PRBB – Biomedizinischer Forschungspark Barcelonas.
Dr. Aiguader, 88.
Ein Werk der Architekten Manuel Brullet und Albert Pineda, das Gebäude des PRBB verfügt über eine bebaute Nutzfläche von mehr als insgesamt 55.000m2 und befindet sich auf einem 9.000m2 groβen Grundstück vor der Meeresfront Barcelonas.
22@Barcelona - Innovationsbezirk.
Ein Produktions- und Innovationsbezirk, der moderne Plätze zur Verfügung stellt, um dort strategisch intensive Wissenskonzentrationen abzuhalten.
Das Forum-Gebäude.
Ein Werk der schweizerischen Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron. Es handelt sich um ein Prisma, dessen Basis aus einem gleichseitigen Dreieck mit 180 Metern Seitenlänge und einer Höhe von 25 Metern besteht. Es verfügt über eine einzige Etage, in dem sich ein 2.000 m2 groβer Ausstellungssaal und ein groβes Auditorium mit Aufnahmekapazität für 4.000 Personen befindet.
Park Diagonal Mar.
Das im Auftrag der Architekten Enric Miralles und Benedetta Tagliabue gestaltete Bauprojekt des Parks Diagonal Mar steht im Rahmen der Umgestaltung des Industriebezirks Sant Marti, und zwar mit der Schaffung eines neuen Stadtviertels: dem Diagonal Mar. In diesem Park erkennen wir die Einflüsse Gaudís im Werk von Miralles: eine Verwendung von Eisen, kurvigen Formen, Natur, Mosaiksteinen, etc.
Park Centre de Poblenou.
Entworfen wurde dieser Park von dem prestigeträchtigen französischen Architekten Jean Nouvel, der sich als eine Art Puzzle darstellt, mit einer Reihe von akustisch sowie optisch vom Äuβeren abgeschnittenen unabhängigen Geländen, die zusammen ein groβes gleichschenkliges Dreieck bilden, mit einer Grundfläche von mehr als 55.000m2, die auf fünf unregelmäβig proportionierten Inseln verteilt sind.
Der Agbar-Turm.
Av. Diagonal, 211.
Ein Büroturm, der in Zusammenarbeit mit dem katalanischen Studio B270 von Jean Nouvel entworfen wurde. Zwei ovale und nicht konzentrische Zylinder, die von einer Kuppel aus Glas und Stahl gekrönt werden, er verfügt aus insgesamt 31 durchsichtige Etagen ohne innere Stützpfeiler. Im zentralen Kern des Gebäudes befinden sich die Büroräume. Dieses Gebäude stellt eine klare Ehrerbietung an das Werk Gaudís dar, da seine Form einen Kettenbogen darstellt, und an die Berge von Montserrat, die durch einen Geysir symbolisiert sind, mit dem man den blauen Himmel Barcelonas erreichen kann.

