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Die bedeutende Museen:
Casa Batlló. 1 Passeig de Gràcia, 43. Casa Batlló, im sogennten Block der Zwietracht gelegen, ist ein deutlicher Exponent der erstaunlichen schöpferischen Fähigkeiten Gaudís. Die Fassade, bedeckt mit Glasfragmenten und verschiedenfarbiger Keramik, besitzt schöne gewellte Balkone, an denen man feine Säulen mit Blumenmustern betrachten kann. Eines der bezaubendsten Details ist das Dach in Drachenform.
Haus-Museum Gaudí. 2 Olot, s/n (Park Güell). Dieses modernistische Gebäude, gelegen in der Umgebung des Park Güell, war Wohnsitz Antoni Gaudís von 1906 bis 1926. Im Haus kann man diverse von diesem genialen katalanischen Architekten entworfene Möbelstücke bewundern. Außerdem ist das private Schlafzimmer sowie eines der Badezimmer noch so erhalten, wie als Gaudís das Haus bewohnte.
La Pedrera - Fundació Caixa Catalunya. 6 Passeig de Gràcia, 92. Allgemein als La Pedrera (Steinbruch) bekannt aufgrund der Fassade, die an eine steile Brandung erinnert. Das Gebäude wurde von Gaudí zwischen 1905 und 1912 als einzigartiges Kunstwerk entworfen, das die Grenzen der Architektur sprengt und auf andere künstlerische Disziplinen übergreift, wie beispielsweise die Bildhauerei. Der Besuch beinhaltet die Führung durch das Espai Gaudí, das aus zwei Teilen besteht: eine Dauerausstellung zu Ehren der Werke des Architekten und der Besuch der Terrasse, wo die architektonisch-bildhauerischen Elemente, die die Terrasse bilden, besichtigt werden können. Außerdem kann in der fünften Etage eine Wohnung der damaligen Zeit besucht werden, die mit modernistischen Möbeln und Utensilien eingerichtet ist. Gegenwärtig ist sie Sitz der Caixa Catalunya und beherbergt Ausstellungen.
Sagrada Familia – Museum des Sühnetempls. 7 Marina, 253. Dieser Tempel wird als Meisterwerk Gaudís betrachtet, der die meiste Zeit seines Lebens der Planung der außergewöhnlichsten Kathedrale Europas gewidmet hat. Ihr Grundplan ist auf das Jahr 1883 datiert, als Gaudí den Auftrag erhielt, das von Frnacesc de Paula Villar begonnen Projekt weiter zu führen. Gaudí änderte die Originalpläne radikal ab. Als er verstarb waren nur ein Turm und die Weihnachtsfassade beendet, wo Figuren und dekorative Elemente großen Wertes zu finden sind.
Fundació Antoni Tàpies. 20 Aragó, 255.Die Fundació Antoni Tàpies beherbergt die vollständigste Sammlung, die von diesem wichtigen Künstler existiert, dessen kreativer Werdegang über Gemälde, Holzschnitte und Skulpturen nachverfolgt werden kann. Sein Werk Wolke und Stuhl, erstellt aus Aluminiumrohren und Drähten, stellt das Wahrzeichen des Museums dar. Außerdem nimmt das Gelände Ausstellungen moderner Kunst auf.
Museu del Futbol Club Barcelona. 35 Avinguda Arístides Maillol. Ein Muss für alle Fußballfans. Das Museum des FC Barcelona gedenkt der Geschichte des hundertjährigen Clubs und stellt seine glänzende Siegerliste der Titel seit 1899 bis zur Gegenwart aus.
Andere wichtige Museen:
Museu Casa-Taller Durancamps. 15 Avinguda Diagonal, 407. Die Fundació Durancamps-Casas bewirbt seit 2001 in Barcelona die das Verständnis der Werke des Künstlers Rafael Durancamps. Mit einhundert Zeichnungen und Gemälden; und acht Zimmern, in denen auch Teile des Mobiliars sowie private Gegenstände sein letztes Atelier nachbilden. So kann der Besucher den künstlerischen und privaten Werdegang dieses Malers vertiefen.
Fundació Francisco Godia. 16 València, 284. Es handelt sich um ein neu geschaffenes Museum, dass Teile der privaten Sammlung des Unternehmers und Formel-1-Piloten Francisco Godia Sales. Dieses in mittelalterlicher Malerei und Bildhauerei spezialisierte Museum beherbergt eine der besten Keramiksammlungen Spaniens. Die Ausstellung wird durch eine außerordentliche Auswal moderner Malerei ergänzt, mit Werken von Sorolla, Casa, Nonell, Gutiérrez Solana, etc.
Museu de les Arts Decoratives. 21 Palau Reial de Pedralbes. Avinguda Diagonal, 686. Dieses Museum präsentiert einen historischen Werdegang dekorativer Kunst mit Stilmöbeln aus verschiedenen Anwesen der Stadt und kurioser Aussteuer seit dem Mittelalter bis zur Gegenwart. Zudem zählt das Gelände mit Räumen, die Objekte für Industriedesign ausstellen.
Museu de Cerámica. 22 Palau Reial de Pedralbes. Avinguda Diagonal, 686. Im Königspalast von Pedralbes befindet sich die wichtigste glasierte Keramikausstellung Spaniens, die vom 11. Jahrhundert bis in die Gegenwart reichen. Besonders interessant sind die arabischen Töpferarbeiten sowie die Barock und Renaissancekeramik-Sammlung, die Modelle aus Aragón, Sevilla und Talavera vereint. Unter den katalanischen Werken stechen die Plafonds “La corrida de toros” (der Stierkampf) und “La chocolatada” hervor. Die Sammlung wird durch Keramiken von Miró, Picasso und Cumella, unter Anderen, ergänzt.
Museu Geológic del Seminari de Barcelona. 33 Diputació, 231. Das Geologische Museum wurde 1978 von Doktor Jaume Almera eingeweiht und beherbergt eine sehenswerte und wichtige Ausstellung von Fossilien aus verschiedenen Zeitaltern, vom Erdaltertum bis zum Quartär. Unter den ausgestellten Werken befindet sich ein Exemplar von Mastodonten des Miozäns, sowie eine der prestigeträchtigsten Sammlungen von Schwämmen, Korallen und Mollusken der Kreidezeit.
Museu de l’ Esport Dr. Melcior Colet. 34 Buenos Aires, 56-58. Der Verbreitung der nationalen, internationalen sowie olympischen Sprotgeschichte gewidmetes Museum. Hier kann man allerlei Objekte, die mit Sportlern in Verbindung stehen, besichtigen, vom Eispickel, den Carlos Vallès bei seiner Besteigung des Mount Everest benutzte bis zum Trikot des Fußballers Ricardo Zamora.
Museu Etnogràfic Andino-Amazònic. 37 Cardenal Vives i Tutó, 2-16. Fern vom Stadtzentrum, bewahrt das Kapuzinerkloster von Sarrià eine bemerkenswerte Sammlung ethnographischer Materialien auf, die seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Kapuziner-Missionären im andisch-amazonischen Gebiet gesammelt wurden. Die Sammlung enthält außerdem prekolumbianische Keramik, Indio-Handwerkskunst und rituelle Masken.
Museu Egipci de Barcelona – Fundació Arqueològica Clos. 39 València, 284. Die Sammlung dieses Museums enthält Objekte unschätzbaren Wertes, die die Entwicklung der ägyptischen Kunst darstellen. Von einer riesigen Abbildung Ramses II bis hin zu Sarkophagen, Juwelen und Parfümbehältern. Der Weg durch die modern und einladend eingerichteten Räume rückt den Besucher näher an eine der faszinierenden Zivilisationen der Geschichte an. Zudem verfügt die Ausstellung über einen didaktischen Charakter, der das Publikum in Kenntnisse über das alte Ägypten einzuführen versucht.
Museu – Monestir de Pedralbes. 43 Baixada del Monestir, 9. Gegründet 1326 von Elisenda de Montcada, Gattin des Königs Jaume II von Aragón. Lohnenswert ist der Besuch des eindrucksvollen dreistöckigen Kreuzgangs, in dem die Kappelle des Heiligen Miquel erhalten ist, die schöne Wandgemälde enthält, die verschiedene Szenen des Lebens der Jungfrau Maria, gemalt von Ferrer Bassa, darstellen. Zudem teilt sich das Museum den Raum mit der Fundació Col.lecció Thyssen-Bornemisza und der Gemeinschaft des Klarissenordens.
Casa Amatller. 51 Passeig de Gràcia, 41. Die stufenförmige Fassade dieses modernistischen Gebäudes, entworfen von Josep Puig i Cadafalch, zusammen mit dem Pförtnerhaus und der ersten Etage, erhält die ursprüngliche Pracht und erzeugt ein Ambiente der damaligen Zeit. Gegenwärtig befindet sich hier das Instituto Amatller de Arte Hispánico.
Fundació Foto Colectania. 55 Julián Romea, 6. Die Fundació Foto Colectania nahm ihre Tätigkeit im Jahr 2002 mit zwei Zielen auf: die spanische und portugiesische Fotographie von 1950 bis zur Gegenwart verbreiten und zu Fotosammlungen anregen. Die Bestände zählen mit über 2000 Werken von circa 45 Autoren, wie Paco Gómez, Kim Manresa, Toni Catany, Joan Colom oder Inés Gonçalves, unter Anderen.
Fundació Joan Brossa. 56 Provença, 318. Die Fundació Joan Brossa entstand im Jahr 1999 mit der Absicht, das Werk des Dichters zu bewerben und zu erhalten sowie seine Botschaft einer breiten Anzahl von Lesern und Besuchern nahe zu bringen. Die Ausstellung besteht aus 23 Objektgedichten, 13 visuellen Gedichten, Plakaten und Büchern des Künstlers, ebenso wie Manuskripten, fotographischer und filmischer Dokumentation.
Palau Robert. 57 Passeig de Gràcia, 107. Der Palau Robert bietet touristische und kulturelle Information über Katalonien. Zudem wird in den diversen Räumen ein breites Aktivitätenprogramm angeboten: Themenausstellungen, Konzerte, pädagogische Workshops,…
Museu del Perfum. 66 Passeig de Gràcia, 39. Umfangreiche Ausstellung von Parfüm- und Essenzflaschen verschiedener Kulturen und Zivilisationen. Diverse Keramik-, Glas- und Gefäße aus anderem edlen Material verschiedener Epochen formen, zusammen mit Miniaturen, Katalogen, Etiketten und antikem Werbematerial, die Bestände des Museums.